Glossar

Technische Begriffe aus Blechbearbeitung, Schweisstechnik und Rohrleitungsbau.

CIP (Cleaning in Place): Reinigung ohne Demontage

CIP steht für Cleaning in Place – die Reinigung geschlossener Anlagen, ohne sie zu zerlegen. Reinigungsmedien werden durch Rohrleitungen, Behälter und Armaturen zirkuliert. Das Verfahren ist Standard in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie, weil es reproduzierbar, automatisierbar und dokumentierbar ist. Typischer Ablauf Vorspülen mit Wasser: Produktreste werden ausgetragen Alkalische Reinigung (meist Natronlauge, ca. 1–2 %, […]

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Orbitalschweißen: Verfahren, Aufbau und Einsatzbereiche

Orbitalschweißen ist ein mechanisiertes Schweißverfahren für Rundnähte. Ein Schweißkopf umschließt das Rohr und führt den Lichtbogen um 360° um die Verbindung – der Brenner rotiert, das Werkstück bleibt fest. Verfahrenstechnisch handelt es sich in aller Regel um WIG-Schweißen mit nicht abschmelzender Wolframelektrode. Aufbau Der Schweißkopf wird auf das Rohr gespannt und zentriert. Man unterscheidet geschlossene

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WIG, MIG und MAG: Unterschiede der Schutzgasschweißverfahren

WIG, MIG und MAG sind Schutzgasschweißverfahren: Ein Gas verdrängt die Umgebungsluft aus dem Schmelzbad und verhindert, dass Sauerstoff und Stickstoff die Naht schädigen. Der wesentliche Unterschied liegt in der Art der Elektrode und in der Zusammensetzung des Schutzgases. WIG (Wolfram-Inertgas, international TIG) Der Lichtbogen brennt zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Werkstück. Der Zusatzwerkstoff

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Lochfraß bei Edelstahl: Ursachen, Mechanismus und Vermeidung

Lochfraß (Lochkorrosion, engl. pitting) ist eine örtlich begrenzte Korrosionsform an passivierten Werkstoffen. Die Oberfläche bleibt weitgehend intakt, während sich punktuell tiefe, oft nadelstichartige Löcher bilden. Gefährlich ist die Erscheinung, weil der Materialabtrag insgesamt gering bleibt, das Bauteil aber lokal durchbrochen werden kann. Mechanismus Nichtrostender Stahl verdankt seine Beständigkeit einer wenige Nanometer dünnen Passivschicht aus Chromoxid.

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Beizen und Passivieren von Edelstahl: Verfahren und Wirkung

Beim Schweißen und bei der Warmumformung von nichtrostendem Stahl entstehen an der Oberfläche Anlauffarben und Zunder. Diese Oxidschichten sind nicht nur optisch auffällig: Unter ihnen liegt eine chromverarmte Zone. Dort ist die schützende Passivschicht geschwächt, und die Korrosionsbeständigkeit ist lokal herabgesetzt. Beizen Beim Beizen werden Oxidschichten, Zunder und die chromverarmte Randzone chemisch abgetragen. Üblich sind

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Edelstahl 1.4301 und 1.4404: Unterschied zwischen V2A und V4A

Die Werkstoffnummern 1.4301 und 1.4404 bezeichnen die beiden meistverwendeten austenitischen nichtrostenden Stähle. Umgangssprachlich werden sie als V2A (1.4301) und V4A (1.4404) bezeichnet. Der Unterschied liegt vor allem im Molybdän-Gehalt. 1.4301 (X5CrNi18-10, V2A) Chrom-Nickel-Stahl mit rund 18 % Chrom und 8 bis 10 % Nickel, ohne Molybdän. Der Kohlenstoffgehalt liegt bei maximal 0,07 %. Das Chrom

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